Organ-Feindiagnostik

Die Feindiagnostik erfolgt um die 20. Schwangerschaftswoche. Diese Untersuchung ist ratsam, wenn erhöhte Risiken für Organfehlbildungen vorliegen oder unklare Befunde oder schlechte Ultraschallbedingungen die Beurteilbarkeit erschweren. Hierbei werden nicht nur die Grösse des Kindes, Fruchtwassermenge und Mutterkuchen, sondern auch differenziert das Kind und seine Organe von Kopf bis Fuß untersucht. So werden etwa 90% der Fehlbildungen bereits vor der Geburt erkannt.

Angeborene Herzfehler gehören zu den häufigsten Fehlbildungen bei Neugeborenen. Da diese Kinder besonders von einer vorgeburtlichen Diagnose profitieren, untersuchen wir bei der Feindiagnostik mit besonderer Intensität das kindliche Herz (fetale Echokardiographie). Dabei werden die Lage und Größe des Herzens sowie sein Rhythmus beurteilt, anschließend die Herzkammer, Herzklappen sowie die zuführenden und abgehenden Blutgefäße einschließlich des Blutflusses.

Aber trotz modernster Technik, größter Sorgfalt und Erfahrung des Untersuchers ist es nicht möglich, eine absolute Sicherheit zu garantieren. Einige Stoffwechselstörungen oder Chromosomenstörungen können nicht im Ultraschall diagnostiziert werden. Ungünstige Untersuchungsbedingungen schränken die Beurteilbarkeit ein.

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